Rotes Thai-Curry mit Hähnchen

Wenn es ein Gericht gibt, das wirklich regelmäßig von mir gekocht wird, dann dies:  Rotes Thai-Curry mit Hähnchen. Es schmeckt mir und natürlich auch meiner Familie das ganze Jahr hindurch. Vielleicht nicht bei absurden Temperaturen über 30 Grad – aber dann koche ich eh NICHTS – ansonsten aber immer gerne. Currypaste und Kokosmilch habe ich eigentlich immer im Haus und die restlichen Zutaten können nach Belieben variiert werden. Kaum ein Gericht ist anpassungsfähiger als dieses.

Vom ersten Schnitt in eine Zwiebel bis zum Garnieren mit Koriander dauert es nur knapp 40 Minuten. Wenn man das Gemüse nicht nach optischen Präferenzen würfelt, kann es sogar noch schneller gehen.

Hinzu kommt, dass man die Schärfe sehr schön an die Bedürfnisse der Familienmitglieder anpassen kann. Manchmal koche ich in zwei Töpfen gleichzeitig. In einem Topf mit einem klitzekleinen bisschen Chili und Currypaste, dafür im anderen Topf umso mehr Schärfe. Vom Aufwand her bleibt es komplett gleich. Man muss hinterher nur einen Topf mehr in die geliebte Spülmaschine räumen.

Natürlich könnte man hergehen und die Currypaste selber machen. Vielleicht mache ich das auch irgendwann einmal. Aber bis dahin schmeckt uns dieses Rezept auch mit der fertig gekauften Paste einfach nur fantastisch. Die Paste auf dem folgenden Bild befindet sich gerade in unserem Kühlschrank und wurde von uns gekauft. Sie ist nur ein Beispiel, jede Rote Currypaste funktioniert hier. Achtet aber auf die Inhaltsstoffe. Es sollte kein Zucker oder Geschmacksverstärker enthalten sein.

Hier kommt nun meine Version für Rotes Thai-Curry mit Hähnchen:

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Rotes Curry mit Hähnchen_paleo-köstlich-einfach-schnell-lowcarb-ohne Milch
Rotes Curry mit Hähnchen
Vorbereitungszeit
40 Min.
Kochzeit
30 Min.
 

Rotes Thai-Curry mit Hähnchen! Dieses Rezept ist einfach und schnell zuzubereiten. Es schmeckt köstlich und herrlich scharf. Auch ohne Reis lecker. Low carb und paleo

Gericht: Hauptgericht
Länder & Regionen: Deutsch
Autor: Silke (kleingenuss.de)
Zutaten
  • 700 g Hähnchenfleisch Keule oder Brust
  • 20 g Ghee*
  • 3 Schalotten klein gewürfelt
  • 2 Paprikaschoten hier grün und orange, in ca. 3x3 cm Würfel geschnitten
  • 200 g Champignons in Scheiben geschnitten
  • 2-3 Karotten in Scheiben geschnitten
  • 1 Chilischote entkernt und in feine Ringe geschnitten
  • 20 g rote Currypaste
  • 500 ml Kokosmilch*
  • 150 g Cocktailtomaten halbiert
  • 80 g Babyspinat
  • 200 g Zuckererben schräg halbiert
  • Schale und Saft einer Limette
  • Salz und Pfeffer
  • Koriander Frühlingszwiebel
Anleitungen
  1. Das Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Salzen und pfeffern. Beiseite stellen. Das Fleisch wird nicht angebraten, sondern später in der Flüssigkeit gegart.
  2. Das Ghee in einer großen Pfanne (28 cm Durchmesser) erhitzen und die Zwiebeln andünsten.
  3. Paprika, Pilze, Karotten und Chili* hinzugeben und alles kurz anbraten.
  4. Die Currypaste* unterrühren und die Kokosmilch hinzufügen.
  5. Nun die Hähnchenstücke in die Pfanne geben und zum Kochen bringen. Sobald es köchelt, die Pfanne mit einem Deckel schliessen und das Curry auf kleiner Stufe (Ceranfeld Stufe 2) ca. 15 Minuten vor sich hin simmern lassen, die Möhren sollten am Ende der Kochzeit nicht mehr hart sein und das Fleisch gar gezogen sein.
  6. Die Tomaten, den Spinat und die Zuckererbsen mit in die Pfanne geben und unterrühren.
  7. Weitere ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Tomaten heiß sind und der Spinat zusammengefallen ist.
  8. Die Schale einer Limette abreiben und zusammen mit dem Saft der Limette unterrühren.
  9. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  10. Das Curry nach Belieben mit Frühlingszwiebelscheibchen, Chili und Koriander garnieren.
* Die Schärfe des fertigen Currys würde ich als leicht scharf bezeichnen. Wenn du es weniger oder stärker scharf haben möchtest, passe die Currypaste und die Chilischote deinem Geschmack an.

Meine Familie isst Reis zu diesem Gericht. Ich esse es meistens einfach ohne zusätzlicher Beilage. Aber auch Blumenkohlreis wäre eine gute Möglichkeit.

Dies hier ist quasi eine schnelle (deutsche) Version eines Currys, die mit wenigen asiatischen Zutaten auskommt, aber dennoch wunderbar schmeckt.

Habt ihr jetzt Lust bekommen dieses Gericht nachzukochen? Ich würde mich sehr über eure Kommentare freuen.

Eure Silke

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